Häufig soll der Login bei der ODBC-Datenquelle direkt aus einem
Formular heraus vorgenommen werden. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: 1.
Nutzung der "integrierten Sicherheit"
Diese Option existiert nur bei Verwendung von SQL Server. Dieser kann in die Sicherheit
von Windows NT integriert werden, d. h. der Login wird immer anhand des aktuellen Windows
NT Benutzers vorgenommen. IIS nun kann mit Hilfe der Authentizierungs-Methoden Clear Text
und Challange Response den Benutzer bei NT einloggen. Auf diesem Wege wird der mittels des
Browsers vorgenommene Login direkt in die Datenbank übernommen.
2. Verwendung von Variablen zum Login
Hierbei werden innerhalb der Formulare in den IDC/HTX-Dateien Variablen für Userid und
Paßwort definiert. Die so in das Formular eingetragenen Werte werden dann zum Login in
der IDC-Datei benutzte (z. B. Userid %UID%).
Bei der Nutzung dieser Methode ergeben sich allerdings einige Nachteile:
- Die Variablen müssen in jedem Request erneut übertragen werden, d. h. alle
IDC/HTX-Dateien müssen diese Variablen immer wieder an das jeweilige
nachfolge-"Programm" übergeben. Dies schließt insbesondere die Verwendung von
statischen Seiten im Rahmen einer solchen Anwendung aus!
- Userid und Paßwort werden im Klartext über das Netz übertragen - es ist sehr einfach,
diese Werte auszuspähen.
- Und schlimmer noch: auch auf dem Client-PC sind diese Werte im Klartext vorhanden: je
nach verwendeter Technologie können sie entweder direkt aus dem URL ersehen werden
(Query-URL), oder aber zumindest bei Aufruf des Browser-Befehls zur Anzeige des
HTML-Quellcodes.
Aufgrund der dargestellten Problematiken empfehlen wir die Verwendung der integrierten
Sicherheit.